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Derzeit probiere ich ja immer wieder neue Abläufe aus und wenn sie sich bewähren und gut anfühlen, dann nehme ich sie in meine Routine auf.
Das gilt für die morgendlichen Zeitfenster für Meditation, Duschen und Training, die ich mittlerweile prima miteinander kombinieren kann. Aber auch meine Malerei möchte ich mir so langsam unter die Woche jubeln und mich dem nicht nur am Wochenende widmen können.
Gestern habe ich also damit angefangen und bin gleich nach der Arbeit (und dem fast unanständig langen Heimweg) noch im Atelier gemalt.
Was soll ich sagen? Das hat erstaunlich gut geklappt! Erst dachte ich, ich bin nach der Arbeit dann ja viel zu platt dafür und mache allerhöchstens ein bisschen Ablage. Doch dann kam sie, die Muse. Küsste mich hinters linke Ohr und schon hatte ich den Pinsel in der Hand und die Leinwand vom letzten Malkreis am Samstag vor mir 😀
Ich hatte die Tage von einer neuen Technik gelesen, die mir zwar nicht gezeigt wurde, die ich aber unbedingt ausprobieren wollte. Also zückte ich mein gedankliches Memo, was ich mir immer im Kopf abspeichere, wenn mich etwas interessiert und ich es ausprobieren will. Dann legte ich los.
Das Ergebnis war gestern noch nass aber ich zeige Euch trotzdem ein paar Bilder davon. Ich bin sehr gespannt, wie es heute aussieht, wo die ganze Flüssigkeit verdampft ist und sich die Farben in Ruhe setzen konnten. Auch das liebe ich sehr an der abstrakten Malerei: sich mit verschiedensten Techniken dem Zufall aussetzen und dann einfach zu schauen, was passiert…