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Der Dezember ist für mich immer ein besonderer Monat.
Die Welt kommt zur Ruhe, das Nassgrau des Novembers wird durch knackige Kälte und bei ein bisschen Glück auch mit etwas Schnee ersetzt. Hier im Rheinland ist der Schnee vor einigen Tagen allerdings dem Regen zum Opfer gefallen und es wurde wieder richtig “warm”.
Gestern hat es mich dann trotz des frühlinghaften Grüns nach Solingen auf den romantischen Weihnachtsmarkt verschlagen.

Warten auf den Flammkuchen


Der ist immer mit viel Liebe aufgebaut, es wird viel Kunst gezeigt und auch dieses Jahr schmeckten Glühwein und Flammkuchen.
Beim Mäuseroulette gewann ein Mädchen einen kleinen Preis. Es ist oftmals gar nicht so wichtig, was man gewinnt. Auch mit kleinen Dingen kann man Menschen Freude machen. Es war für mich jedenfalls schön zu sehen.
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Die kleinen und großen Zelte des Weihnachtsmarkts


Neben dem Maronensand, den Anbietern von handgefertigtem Schmuck, den zahlreichen Zelten mit Leckereien gab es auch einen Falkner, der seine Tiere mitbrachte, einen Feuerschlucker, eine irische Band und viele Menschen, die sich auf den Weg durch die Zeltgänge machten.
Ein kleines Bild habe ich mir auch gekauft. Daran konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Immer wieder erstaunt es mich, wie schnell man sich in Bilder verlieben kann… Ich habe es jetzt in die Weihnachtstüte gepackt und es wird erst an Heiligabend wieder ausgepackt.
So fühle ich mich gerade ein bisschen wie früher, wenn wir Kinder noch auf die Geschenke warten mussten…